Das Wasserstrahlschneiden gilt als einst der vielfältigsten Fertigungsverfahren und findet branchenunabhängig überall Anwendung.

Mit reinem Wasserstrahl werden Textilien, Elastomere, Faserstoffe, dünnere Kunststoffe, Lebensmittel, Papier, Thermoplaste usw. mit Vorschubgeschwindigkeiten bis zu 200 m/min. geschnitten. Bei der Reinwasserschneidetechnik trennt der Kernstrahl aus reinem Wasser das Werkstück. Hierbei kommen hauptsächlich Maschinen mit mehreren Schneidköpfen zum Einsatz. Diese können sowohl auf einer oder mehreren Traversen angeordnet sein.

Zum Trennen von kompakten und harten Werkstoffen, wie z.B. sämtlichen Metallen, Hartgestein, Panzerglas, Keramik usw. wird das Abrasiv-Schneidverfahren eingesetzt. Um einen Abrasivwasserstrahl zu erzeugen, wird dem Wasser in einer Mischkammer im Schneidkopf ein Abrasivmittel zugeführt. Aufgrund der hohen Strahlgeschwindigkeit entsteht im Schneidkopf ein Unterdruck, durch den das Abrasivmittel in die Mischkammer gesaugt und mit dem Wasser gemischt wird. Das Wasser-Abrasiv-Gemisch wird dann durch eine Abrasivdüse fokussiert und beschleunigt.

In folgenden Branchen bewährt sich Wasserstrahlschneiden bereits bestens:

  • Fahrzeug- und Zuliefer-Industrie
  • Flugzeug- und Raumfahrtindustrie
  • Maschinenbau
  • Wohn- und Industriebau
  • Glasindustrie
  • Holz verarbeitende Industrie
  • Textil-Industrie
  • Elektro-Industrie
  • Lebensmittel-Industrie
  • Job-Shops
  • Papier- und Filter-Industrie
  • Design/Lichtwerbung
  • Kessel-Apparatebau
  • Großküchentechnik
  • Blechverarbeitende Industrie
  • Dichtungsindustrie